Eingewöhnung
Euer Tempo bestimmt den Weg.
Eine gute Eingewöhnung ist die Grundlage für alles, was danach kommt. Sie gibt dem Kind die Sicherheit, die es braucht, um neugierig zu sein, zu spielen und zu wachsen. Deshalb nehme ich mir die Zeit, die jedes Kind braucht — ohne Druck und ohne feste Fristen.
Ankommen dürfen
Hier gibt das Kind das Tempo vor. Nach einem ersten Kennenlernen kann es mit der Eingewöhnung losgehen. In den ersten Tagen bleibt die Bezugsperson mit dem Kind zusammen für etwa eine Stunde pro Tag in der Gruppe.
Wichtig ist, dass in dieser Zeit kein Wechsel der Bezugsperson stattfindet. Die Bezugsperson sollte sich zunehmend im Hintergrund halten, aber signalisieren: Ich bin für dich da.
Vertrauen kommt vor Trennung.
Eine Eingewöhnung benötigt Zeit — nicht nur für das Kind, sondern auch für die Eltern. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Kind und Eltern Vertrauen zu mir aufgebaut haben. Erst dann kann der erste Trennungsversuch erfolgen.
Auch wenn die ersten Trennungen meist nur ein paar Minuten dauern, sollen sich die Eltern immer von ihrem Kind verabschieden: Ich gehe jetzt und hole dich später ab! — Die Bezugsperson bleibt aber erreichbar und in der Nähe.
Abgeschlossen gilt die Eingewöhnung dann, wenn das Kind sich bei mir wohlfühlt und sich von mir trösten und wickeln lässt.
Ich beantworte sie gerne.
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